Chunmee 4011: Definiert durch internationale und nationale Qualitätsstandards
Konformität mit ISO 19781 und GB/T 14456.1: Physikalische, chemische und sensorische Referenzwerte für die Qualität 4011
Der Chunmee-4011-Grüntee erfüllt die Anforderungen gemäß ISO 19781 sowie dem chinesischen nationalen Standard GB/T 14456.1-2017. Dies sind sehr wichtige Richtlinien, die alles abdecken – von der Optik des Tees über seine chemische Zusammensetzung bis hin zu Geruch und Geschmack. Bei den physikalischen Eigenschaften müssen die Blätter eine gleichmäßige Färbung aufweisen, und ihr Feuchtigkeitsgehalt darf 6,5 % nicht überschreiten. Dadurch bleibt der Tee im Regal länger haltbar, ohne schnell zu verderben. Auf chemischer Seite gibt es bestimmte Mindestwerte, die eingehalten werden müssen: mindestens 18 % Gesamtpolyphenole und nicht weniger als 2,5 % Aminosäuren. Diese Werte sind wichtig, da sie direkt die Geschmackstiefe beeinflussen und zum intensiven Umami-Geschmack beitragen, den viele Menschen bei hochwertigen Grüntees schätzen. Bei der sensorischen Prüfung achten Experten auf mehrere Merkmale: Erstens sollte das Aroma sauber und deutlich pflanzlich sein, nicht erdig oder muffig. Die aufgebrühte Flüssigkeit muss sich geschmeidig im Mund anfühlen, ohne starke Bitterkeit oder Adstringenz, und beim Eingießen in die Tasse sollte sie eine schöne goldene Farbe zeigen. Was die Qualität 4011 jedoch von anderen Qualitäten wirklich unterscheidet, ist die Tatsache, dass sie 12 verschiedene Laborprüfungen besteht. Damit gilt sie heute als Goldstandard unter den industriellen Chunmee-Produkten auf dem Markt.
Auffällige morphologische Kriterien: Dichte, straffe, gleichmäßige Blattlocken mit silbrigen Spitzen und mindestens 92 % Ganzblatt-Integrität
Echte 4011-Teeblätter zeichnen sich durch diese dichten Locken und die straffe Textur aus, die sich aus speziellen Rolltechniken ergeben, bei denen die Zellen tatsächlich intakt bleiben, was zu einem besseren Geschmack führt. Die silbrigen Spitzen, also die jungen Knospen, sollten etwa 8 % einer Charge ausmachen. Diese verleihen dem Aroma eine angenehme Süße und Tiefe. Der Großteil der Blätter bleibt ganz – etwa 92 % –, da zu viel Bruch die Aufgusseigenschaften und das Erscheinungsbild des Tees beeinträchtigt. Teeprüfer stützen sich bei der Kontrolle von Auslandssendungen in erster Linie auf diese physikalischen Merkmale. Mithilfe detaillierter Bilder erkennen sie gefälschte Chargen und lehnen Lieferungen ab, wenn die Standards nicht erfüllt sind.
Strenge Laboruntersuchungen auf Lebensmittelsicherheit und Reinheit
Rückstandsprüfung auf Pestizide (227 Verbindungen) und Grenzwerte für Schwermetalle (Pb < 2,0 mg/kg, Cd < 0,2 mg/kg)
Wir testen jede einzelne Charge gründlich auf Kontaminanten mithilfe der modernen LC-MS/MS- und ICP-MS-Verfahren. Die Untersuchung umfasst nicht weniger als 227 verschiedene Pestizidrückstände, einschließlich Stoffe wie Organophosphate, Carbamate und Pyrethroide. Unsere Nachweisgrenzen liegen für all diese Chemikalien deutlich unter 0,01 mg/kg. Bei Schwermetallen gehen unsere Standards weit über das hinaus, was an den meisten Orten gefordert wird. Wir halten den Bleigehalt unter 2,0 mg/kg und den Cadmiumgehalt noch niedriger bei lediglich 0,2 mg/kg. Das entspricht der Hälfte der Strenge der Empfehlungen von Codex Alimentarius. Diese Werte entsprechen sowohl den Höchstrückstandsmengen der EU als auch den Erwartungen der FDA an importierte Waren. Unabhängige Labore haben unsere Ergebnisse ebenfalls überprüft und dabei durchschnittlich Bleigehalte deutlich unter 0,15 mg/kg festgestellt. Dies bedeutet, dass unser Tee gemäß aktueller Forschung, die 2023 im Journal of Food Safety veröffentlicht wurde, alle notwendigen Kriterien erfüllt, um als zum Verzehr geeignet zu gelten.
Mikrobiologische Sicherheit: Fehlen von E. coli, Salmonellen und Gesamtkeimzahl ≤ 10⁴ KBE/g
Die mikrobiologische Sicherheit wird durch PCR-Tests auf Krankheitserreger sowie ELISA-Methoden gewährleistet, bei denen in jeder produzierten Charge keine Spuren von Salmonellen oder E. coli O157:H7 nachweisbar sind. Wir halten die gesamte aerobe Keimzahl dank Gamma-Bestrahlung mit geringer Dosis unter 10.000 KBE pro Gramm. Diese Methode reduziert Mikroorganismen um etwa 99,7 Prozent, bewahrt dabei jedoch wichtige Aromakomponenten, die unseren Produkten ihren charakteristischen Geschmack verleihen. Unsere Ergebnisse übertreffen die Anforderungen der ISO 4833-1:2022 deutlich, wodurch wir Produkte ohne Zusatz von Konservierungsstoffen anbieten können. Der gesamte Herstellungsprozess bleibt sauber, da Membranfilter Verunreinigungen abfangen und statistische Kontrollen es uns ermöglichen, Ausschussraten extrem niedrig zu halten – unter einem halben Prozent gemäß den Erkenntnissen des Global Tea Safety Report des vergangenen Jahres.
Herkunftsgenauigkeit und chargenweise Rückverfolgbarkeit für 4011
GIS-verifizierter Anbau in den Terroirs von Jiangxi/Anhui + Sortenbestätigung (Camellia sinensis var. sinensis)
Chunmee 4011 stammt ausschließlich aus sorgfältig erfassten Plantagen in den Bergregionen der Provinzen Jiangxi und Anhui. Die Kombination aus Höhenlagen zwischen 600 und 1.200 Metern, sauren vulkanischen Böden mit einem pH-Wert zwischen 4,5 und 5,5 sowie andauerndem Nebel schafft ideale Wachstumsbedingungen für Camellia sinensis var. sinensis Tee-Pflanzen. Diese spezifischen Umweltfaktoren führen zu Blättern mit überdurchschnittlich hohen Polyphenolgehalten, typischerweise zwischen 18 und 22 Prozent, was zum charakteristischen Maronen-Aroma der Qualität 4011 beiträgt. Zur Sicherstellung der Qualität wird durch genetische Tests mittels Chloroplasten-DNA-Markern überprüft, dass ausschließlich diese bestimmte Sorte verwendet wird. Dieser Prozess verhindert eine Vermischung mit minderwertigen assamica-Blättern und gewährleistet ein gleichbleibendes Geschmacksprofil über verschiedene Erntezeiten hinweg.
Blockchain-fähige Rückverfolgbarkeit: Vom Erntedatum bis zur exportfertigen Chargen-ID 4011 (per QR-Code scannbare Audit-Spur)
Jede Charge erhält eine eigene spezielle ID, die auf der Blockchain registriert wird und dabei mindestens 17 feste Punkte entlang des Prozesses verfolgt. Dazu gehören unter anderem, wann die Blätter gepflückt wurden, wie lange sie zum Welken lagen (normalerweise etwa 120 Minuten, plus oder minus 15), der beim Rollen angewendete Druck (nicht mehr als 2,5 kg pro Quadratzentimeter) und schließlich die Freigabe durch das Labor. Bei Exportsendungen wird jede Lieferung mit QR-Codes ausgeliefert, die mit denselben Chargen-IDs verknüpft sind. Durch Scannen erhält man sofort Zugang zu detaillierten Gärnotizen, Informationen über den Verpackungsprozess sowie Temperaturwerte im Frachtraum während des gesamten Transports. Die gesamte digitale Dokumentation reduziert Compliance-Probleme um rund zwei Drittel im Vergleich zu herkömmlichen Papierdokumentationen. Sollte etwas schiefgehen, können Probleme bei Produktrückrufen nahezu augenblicklich eingegrenzt werden. Kunden, die Nachweise wünschen, können die Einhaltung der ISO-22000-Standards Schritt für Schritt überprüfen. Was einst nur eine weitere formale Vorschrift war, wird nun zur tatsächlichen Belegbarkeit der Qualitätskontrolle während der gesamten Produktion.